Illustration: Ein Mann sitzt vorgebeugt auf einem Stuhl, den Kopf auf eine Hand gestützt.

Krafttankstellen: Wohnungen für gewaltbetroffene Männer

Jedes Jahr erleiden zehntausende Männer in Deutschland Gewalt: in ihrem Zuhause, durch ihre Partnerin oder ihren Partner. Junge und alte Männer, arme und wohlhabende, Männer aus allen gesellschaftlichen Gruppen. Was sie verbindet: Die meisten halten Jahre- oder jahrzehntelang durch, bevor sie Hilfe suchen. Denn Männer leiden nicht nur unter der Gewalt, unter Beschimpfungen, Drohungen, Tritten und Schlägen. Sondern auch an einer Gesellschaft, die nicht glauben mag, dass es diese Gewalt überhaupt gibt. Bayern hat zwei Wohnungen für gewaltbetroffene Männer geschaffen. Wir haben die Wohnung ADAMI für die Region Südbayern mit Sitz in Augsburg besucht.

Wenn Männer häusliche Gewalt erleben

Eine Wohnung irgendwo in Augsburg, drei Zimmer, Küche, Bad und ein Balkon mit Blick ins Grüne. Hier wohnen seit einigen Wochen Herr W. und Herr S. (Namen geändert). Die beiden Männer haben, irgendwo in Bayern, ein Zuhause, eine Familie, ein Leben mit Pflichten und Terminen, Hobbys und Freundeskreis. Doch jetzt wohnen sie hier, miteinander, jeder hat sein eigenes Zimmer und in der Küche einen eigenen Kühlschrank, alles andere müssen sie teilen, wie in einer WG.

Als wir Herrn W. und Herrn S. besuchen, haben sie den Tisch im Wohnzimmer gedeckt, in den Tassen dampft Roibuschtee, auf dem Teller in der Mitte sind Kekse, Schokoriegel und Bonbons arrangiert. Die Atmosphäre wirkt heimelig, hier hat jemand Freude daran, es sich und anderen schön zu machen.

„Ich kann hier leben“, sagt Herr W., „wie ich es möchte.“

Leben, wie er es mag. Seinen Alltag frei gestalten: Das ist für Herrn W. eine neue Erfahrung und er kostet sie aus. Herr W. hat, wie auch Herr. S., etwas erlebt, was es nach Meinung vieler Menschen gar nicht gibt, nicht geben kann: Gewalt, ausgeübt durch seine Ehefrau, immer wieder, viele Jahre lang. Bis zu dem Punkt, als er befürchtete, ihm könnten die Nerven durchgehen. Da wollte er raus. Raus aus der Wohnung, vorübergehend. Aber nicht raus aus der Beziehung. Sondern sich mit seiner Frau, mit Abstand, aber gemeinsam, aus der Gewalt herausarbeiten, zurück in eine faire, freundschaftliche, liebevolle Partnerschaft.

Herr W. wusste, dass er Hilfe braucht. Aber er hatte keine Ahnung, dass es Hilfe für ihn gibt.

„Ich wusste nichts von Beratungsangeboten und Schutzwohnungen für Männer“, fährt Herr W. fort. „Aber dann habe ich zufällig in einem Zeitungsinterview davon gelesen.“ Herr W. recherchierte im Internet, gab das Stichwort „häusliche Gewalt“ in die Suchmaschine ein. „Da kamen viele Angebote der Polizei, aber schließlich habe ich die Wohnung ADAMI gefunden.“

Zahlen: häusliche Gewalt gegen Männer

Häusliche Gewalt gegen Männer ist nicht selten. Sie wird nur selten wahrgenommen. 140.755 Opfer häuslicher Gewalt erfasste das Bundeskriminalamt in seiner Statistik zur Partnerschaftsgewalt für das Jahr 2018. Ein Fünftel von ihnen, fast 28.000, waren Männer.

Die Wohnung ADAMI in Augsburg

Die Wohnung ADAMI betreibt der SKM Augsburg, ein Fachverband der Caritas. Wer hier anruft und Hilfe sucht, findet im Büro für Männerarbeit zwei Ansprechpartner. Einer von ihnen ist Niklas Mülstroh, Sozialarbeiter und Sozialpädagoge, sein Kollege Thomas Schlegel ist Sozialarbeiter und Eheberater. Carina Huber, Leiterin der Straffälligenhilfe des SKM Augsburg, führt das Projekt.

Porträtfoto: Carina Huber.

Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit startete Carina Huber beim SKM Augsburg als Streetworkerin; parallel begann sie eine Weiterbildung zur Suchttherapeutin im Masterstudium. Einige Jahre später übernahm sie die Leitung des Bereichs Straffälligenhilfe des SKM Augsburg. Außerdem ist sie für die Wohnung ADAMI verantwortlich.

Porträtfoto: Niklas Mülstroh.

Schon während seines Studiums der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik in Düsseldorf arbeitete Niklas Mülstroh in der Familienhilfe, danach stieg er in die Freie Straffälligenhilfe beim SKM Augsburg ein. Ab Ende 2019 baute er die Wohnung ADAMI mit auf, seit Mitte April betreut er die Bewohner. Berufsbegleitend bildet er sich zum Männerberater weiter.

Häusliche Gewalt: Männer sind froh, wenn sie endlich offen reden können.

Wenn Niklas Mülstroh mit einem Interessenten telefoniert, dann lotet er aus: Welche Hilfe braucht der Mann? Ist das ADAMI-Konzept für ihn richtig? Und eignet er sich für die Wohnung ADAMI? Ist ein Mann zum Beispiel suchtkrank oder obdachlos, vermittelt Mülstroh ihn an eine andere geeignete Einrichtung. Wenn aber beide finden: das könnte passen, dann folgt ein Erstgespräch vor Ort im Büro für Männerarbeit. „Die Männer kommen total gestresst hier an“, schildert Niklas Mülstroh. „Sie fühlen sich unter einem hohen Druck: Sie müssen sich uns, völlig Fremden, anvertrauen. Doch die Männer öffnen sich schnell. Sie sind froh, dass sie endlich offen reden können. Irgendwann fangen sie meist an zu weinen. Manche Männer zeigen ihre Narben oder spielen Handy-Sprachaufnahmen vor, die sie heimlich gemacht haben. Wir glauben ihnen, bei uns müssen sie nichts beweisen.“

Ist das Gewalt, was ich erlebe?

Diese Frage stellen sich viele Betroffene. Woran erkennt ein Mann, ob er Opfer von häuslicher Gewalt ist? „Einfach daran, dass er leidet“, erklärt Niklas Mülstroh. „Er muss keine klaffenden Wunden oder Narben haben. Aber er kann vielleicht nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, nicht mehr arbeiten. Er spürt, dass sein Ich immer kleiner wird. Und irgendwann wacht er auf und fragt sich: „Was mache ich hier eigentlich?“

„Oft hat ein Mann seit Jahren oder Jahrzehnten Gewalt erlebt, aber noch nie darüber gesprochen“, ergänzt Carina Huber. „Er glaubt, er sei der einzige auf der Welt, dem das passiert. Wenn er erfährt, dass es auch anderen wie ihm ergeht, dann ist er fassungslos und erleichtert zugleich.“ Nach dem Erstgespräch sollen die Männer die Entscheidung noch eine Nacht lang überschlafen, zu Hause oder in einer Einrichtung des SKM Augsburg. Bei akutem Bedarf können die Männer auch sofort untergebracht werden.

Ist sich ein Mann am nächsten Morgen sicher, zieht er mit seinem Koffer in die Wohnung ADAMI ein. Die ersten Tage gehören dem Ankommen. Niklas Mülstroh begleitet den neuen Bewohner durchs Viertel, macht ihn mit der Umgebung vertraut, zeigt ihm, wo er Lebensmittel einkaufen kann. Er klärt auch: Kann der Mann sich selbständig versorgen? Wenn nicht, organisiert Mülstroh hauswirtschaftliche Unterstützung, die mit dem Bewohner das Kochen, Waschen und Putzen trainiert.

ADAMI und Corona

Kurz nach Eröffnung der Wohnung ADAMI im Januar 2020 erreichte die Corona-Pandemie Deutschland. Trotzdem konnte Mitte April der erste Mann einziehen, denn die Wohnung ADAMI ist für höchstens zwei Erwachsene und zwei Kinder ausgelegt: Eine massenhafte Verbreitung des Virus, wie sie in Wohnheimen vorkommen kann, ist hier kein Thema. Bevor ein neuer Bewohner einzieht, nimmt der SKM-Betriebsarzt einen Rachenabstrich. Bis einen Tag später das Ergebnis des Corona-Schnelltests vorliegt, wird der Mann in einer anderen Einrichtung untergebracht. Fällt der Test negativ aus, kann er in ADAMI einziehen. Wie in jeder Wohngemeinschaft tragen die Bewohner natürlich keine Masken, wenn sie untereinander sind. Die Betreuer setzen Mund-Nase-Masken auf, wenn sie in die Wohnung kommen oder halten den Mindestabstand ein.

Drei Monate Auszeit im geschützten Raum

Drei Monate können Männer in der Wohnung ADAMI bleiben. Eine ziemlich lange Zeit, einerseits: Wenn ihr Arbeitsplatz zu weit entfernt von Augsburg liegt, um täglich zu pendeln, müssen sie irgendwann den Arbeitgeber einweihen, denn: Wer kann schon drei Monate Urlaub nehmen? Sie müssen sich ummelden, Ämtern ihre neue Adresse mitteilen, vielleicht ein eigenes Konto eröffnen. Eine kurze Zeitspanne andererseits, denn: „Die Männer, die zu uns kommen, haben viele Jahre in einer gewaltbelasteten Beziehung gelebt, unter immer stärkerem Leidensdruck“, sagt Niklas Mülstroh. „Während ihrer Zeit in der Wohnung versuchen sie, ihre Probleme anzugehen. Aber das funktioniert nicht von heute auf morgen. Sie brauchen eine gute Woche, um allmählich anzukommen. Und mindestens einen Monat, um runterzukommen.“

Zwei Stunden täglich für Gespräche

Niklas Mülstroh und Thomas Schlegel verbringen jeden Tag etwa zwei Stunden an der Seite eines Bewohners. Die Männer suchen den Kontakt: „Sie wollen jeden Tag mit uns sprechen.“ Endlich jemanden zu haben, der zuhört, sie ernst nimmt und ihnen glaubt: das tut unendlich gut. Im Gespräch betrachten sie auch gemeinsam den Lebenslauf des Mannes: Wie hat er Machtverhältnisse im Elternhaus erlebt? Welche Ereignisse prägen sein Leben? Welche Stärken kann er einsetzen? Gibt es Menschen, die ihm nahestehen und ihn unterstützen würden? Biographiearbeit heißt diese Methode, Ressourcen nennt man alles, was einem Menschen hilft, mit Herausforderungen klarzukommen.

Die Berater unterstützen die Bewohner dabei, eigene Verhaltensmuster zu erforschen: Fällt ein Mann immer wieder in dieselben Verhaltensweisen zurück, die den Raum für Konflikte öffnen, ihn angreifbar und verletzbar machen? Hat er schon mehrere gewaltbelastete Beziehungen hinter sich? Wie kann er Konflikten vorbeugen und sich der Gewaltspirale entwinden?

Porträtfoto: Niklas Mülstroh unterwegs in der Augsburger Altstadt.

Was wünscht sich Niklas Mülstroh für die ADAMI-Bewohner? „Dass sie Selbstvertrauen gewinnen und wieder wissen: Wer bin ich? Was will ich? Was tut mir gut? Dass sie ihr Leben wieder hinbekommen und glücklich sind. Dass sie das Leben von anderen wieder bereichern können, als Mann, als Vater. Und dass sie keine Hilfe mehr brauchen – aber im Notfall wieder Hilfe suchen!“

Auch alle wichtigen Zukunftsfragen geht der Bewohner im Austausch mit Niklas Mülstroh an: Kehrt er in die gemeinsame Wohnung zurück, in die Heimatstadt? Startet er neu? Wie steht es um seinen Job? Und, wenn das Paar Kinder hat: Wie ließe sich das Sorgerecht regeln? Könnte er die Kinder zu sich nehmen?

Gewalt gegen Männer: Netzwerk mit Hilfeangeboten für jeden Bedarf

„Wir machen permanent Angebote“, sagt Niklas Mülstroh. „Doch der Mann gibt die Richtung vor. Wir gehen mit und unterstützen ihn. Die Männer, die zu uns kommen, haben schon einige Krisen überstanden. Wenn der Schock sich legt und sie wieder Fuß fassen, dann wissen sie, wohin sie wollen und was sie wollen.“

Dabei nutzt das Büro für Männerarbeit ein großes Netzwerk. Vielleicht muss ein Mann ein Trauma bewältigen, eine schwere Verletzung der Seele. Dann kann das Team einen Psychologen hinzuziehen. Auch ein Seelsorger bietet seine Begleitung an. Wenn ein Mann die Aussprache und Versöhnung mit seiner Frau oder seinem Mann sucht und neue, gemeinsame Perspektiven entwickeln will, kann das Team eine Eheberatung anbieten oder den Fall an eine Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich vermitteln. Zieht ein Mann mit seinen Kindern in die Wohnung, steht eine sozialpädagogische Familienhilfe zur Unterstützung bereit.

Bildergalerie: in Ruhe wieder Fuß fassen

Herr W. und Herr S. haben uns erlaubt, sie in der Wohnung ADAMI zu besuchen. Eine große Ausnahme – und ein Vertrauensbeweis, der dem Beratungsteam des SKM Augsburg gilt. Die beiden Männer fühlen sich Carina Huber und Niklas Mülstroh spürbar verbunden.

Nahaufnahme in einer Küche: ein Wasserkocher, Besteck in einem Behälter und ein Glas mit Tee.

Küche und Bad nutzen die Bewohner gemeinsam. Eine Wohnung mit einem Fremden zu teilen, ist nicht immer einfach. Doch für ihre Auszeit von der Gewalt zu Hause nehmen sie die Wohngemeinschaft in Kauf. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann auch das Selbstvertrauen stärken. Die Männer entdecken: Ich bin nicht alleine. Eine Reinigungskraft reinigt regelmäßig die Gemeinschaftsräume.

Detailaufnahme in einem Wohnraum: eine Kommode mit Fernseher und Radio, daneben ein Sessel.

Auf dem Laufenden bleiben: Fernseher und Radio sind für die Bewohner wichtige Fenster zur Welt. Zu ihnen vordringen darf niemand; Besuche durch die Ehefrau/den Ehemann oder Partnerin/Partner sind verboten. Und nur wenn die Männer einverstanden sind, dürfen ihre Frauen oder Männer mit dem Büro für Männerarbeit Kontakt aufnehmen.

Detailaufnahme: Wohnzimmerschrank im bäuerlichen Stil mit bemaltem Keramikgeschirr.

Zuhause auf Zeit: Bis zu drei Monaten können gewaltbetroffene Männer in der Wohnung ADAMI verbringen. Die Einrichtung soll wohnlich wirken, aber den Bewohnern auch Raum für eine persönliche Note geben.

Nahaufnahme: eine Tasse Tee auf einem Tisch.

In der Wohnung ADAMI gelten einige Hausregeln. Die Bewohner müssen die Räume sauber halten, das Rauchen ist verboten. Doch wie sie ihre Auszeit in der Wohnung nutzen, entscheiden die Männer selbst. Sie gelten nicht als Klienten, sondern als Bewohner. Wer kann, muss Miete zahlen.

Detailaufnahme: die Füße von drei Menschen, die in einem Raum mit Holzboden im Halbrund stehen.

Wer in der Wohnung ADAMI allmählich wieder Fuß im Alltag fasst: das ist streng vertraulich. Genauso wie die Adresse der Wohnung für Männer, die häusliche und/oder sexualisierte Gewalt erlitten haben. Die Bewohner sollen sich sicher fühlen und möglichst unbelastet Kraft schöpfen und die Weichen für ihr Leben neu stellen.

Porträtfoto: Carina Huber und Niklas Mülstroh.

Das Wichtigste für die Männer in der Wohnung ADAMI: Im Betreuungsteam finden sie immer ein offenes Ohr und kompetente Unterstützung. Niklas Mülstroh oder Thomas Schlegel sind jeden Werktag vor Ort und auch ADAMI-Leiterin Carina Huber schaut regelmäßig in der Wohnung vorbei.

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Gewaltbetroffene Männer: Betroffene, aber nicht schwach

Von ihren Partnerinnen/Partnern gedemütigt, bedroht, erpresst, bespuckt, getreten, geschlagen und missbraucht worden zu sein: „Für Männer ist es ein riesiges Problem, das zuzugeben“, sagt Herr W. „Das verletzt ihren männlichen Stolz“.

Zeigen männliche Gewaltopfer Schwäche? Nein, sagt Carina Huber entschieden. „Die Männer, die zu uns kommen, sind betroffen, aber nicht schwach. Wer Hilfe sucht, zeigt Stärke. Die meisten Männer haben viele Jahre lang die erlittene Gewalt heruntergespielt und vertuscht. Sie wollten ihre Familien schützen, für sie stark sein. Es ist ein großer Schritt, nach so langer Zeit Hilfe zu suchen, sich schlauzumachen im Internet, auf eine Beratungsstelle zuzugehen, sich zu öffnen. Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit erfährt: Auch Männer sind von häuslicher Gewalt betroffen. Wer nicht zurückschlägt, sondern Hilfe sucht, ist enorm stark.“

Herr W. sieht einen Silberstreif am Horizont: „Früher hat niemand geglaubt, dass auch Frauen ihren Männern Gewalt antun. Heute sind viele Tabus gefallen. Und das ist gut so. Denn intakte Familien sind doch die Grundlage für einen guten Staat.“

Porträtfoto: Carina Huber im Freien, vor einer Hauswand.

Was wünscht sich Carina Huber für die ADAMI-Bewohner? „Dass sie in der Auszeit bei uns Kraft tanken und ihre Energiespeicher wieder füllen können. Und dass sie lernen, ihre eigenen Gefühle zu spüren und ihre Sprachlosigkeit überwinden.“

Lesetipp: mehr erfahren über häusliche Gewalt gegen Männer

Sie möchten am Thema dranbleiben? Dann lesen Sie hier weiter: Wir haben mit Philipp Schmuck gesprochen; er leitet die Beratungsstelle für männliche Opfer häuslicher Gewalt in Nordbayern mit Sitz in Nürnberg. Sieben Fragen, sieben spannende Antworten:

Gewalt gegen Männer: zum Interview mit Philipp Schmuck (ISKA Nürnberg)